Seite 1 von 1

Direkte Kredite als alternative Geldanlage I 2

BeitragVerfasst: 26. Januar 2026, 21:33
von lendzinWergy
Peer-to-Peer-Kredite: Eine moderne Investmentmöglichkeit

Über P2P-Plattformen können private Anleger ihr Kapital direkt an Kreditnehmer vergeben und damit attraktive Zinsen erzielen. Durch die Nutzung solcher Plattformen können Investoren ihre Mittel direkt verleihen und eine höhere Rendite erzielen als bei klassischen Sparprodukten. Wer langfristig in P2P-Kredite investiert, sollte nicht nur die Rendite, sondern auch die rechtlichen und steuerlichen Aspekte beachten.

Steuern auf Zinsen aus P2P-Krediten

In Deutschland werden die Zinseinnahmen aus P2P-Krediten https://www.pearson-ga.com/2026/01/16/p2p-lending-zinsen-verdienen-steuern/ als Kapitalerträge behandelt und sind steuerpflichtig. Die Abgeltungsteuer beträgt 25 %, zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer. Viele Plattformen, insbesondere internationale, führen die Steuer nicht automatisch ab, sodass Anleger selbst aktiv werden müssen.

Freibeträge, Steuererklärung und Verluste

Nur wenn die Zinserträge den Sparer-Pauschbetrag überschreiten, fällt Abgeltungsteuer an. Zinserträge aus P2P-Lending werden in der Anlage KAP eingetragen und versteuert. Verluste aus ausfallenden Krediten können steuerlich geltend gemacht werden, sofern sie nachweisbar sind.

Auslandsplattformen und praktische Hinweise für Anleger

P2P-Lending über internationale Plattformen kann die Steuererklärung komplexer machen. Zinszahlungen aus dem Ausland können einer Quellensteuer unterliegen, die durch Doppelbesteuerungsabkommen berücksichtigt werden kann. Nur durch genaue Aufzeichnungen lassen sich steuerliche Verpflichtungen korrekt erfüllen.